Über uns …

Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 ist die Teddyklinik Mainz eine Initiative von Mainzer Medizinstudierenden und eine feste Großveranstaltung in der Region. Getragen wird das Projekt vom Verein zur Förderung der medizinischen Ausbildung in Rheinland-Pfalz e.V. und steht unter der Schirmherrschaft des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin Mainz. Mit mittlerweile weit über 1.100 teilnehmenden Kindern zählt sie zu den größten Teddykliniken Deutschlands.

Die Idee zur Teddyklinik stammt ursprünglich aus Schweden und wurde bald auch in Deutschland und Österreich aufgegriffen. Die Grundidee: Kindern im Alter von 4 bis 6 Jahren soll auf spielerische Weise die Angst vor Ärzten und Krankenhäusern genommen werden – stattdessen sollen positive Assoziationen zu einem Krankenhaus oder einer Arztpraxis aufgebaut werden.

Beim Besuch der Teddyklinik bringen die Kinder ihre Kuscheltiere mit und lassen sie von ehrenamtlichen „Teddydoktoren“ – Mainzer Studierende der Human-, Zahnmedizin und Pharmazie – untersuchen und behandeln. So erleben sie die Krankenhaussituation hautnah mit, ohne selbst als Patient betroffen zu sein, und können ihre Eindrücke anschließend spielerisch verarbeiten.

Im Vordergrund steht dabei nicht die medizinische Interaktion zwischen Arzt und Kind, sondern die Compliance der Kinder – also ihr Vertrauen in Arztbesuche und Menschen in weißem Kittel frühzeitig und behutsam aufzubauen.